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PROGRAMM LIA ist ein gemeinnütziges Atelierprogramm. Es fördert internationale Künstler, in dem es ihnen großzügige Ateliers, Ausstellungsmöglichkeiten im In- und Ausland und kulturelle Betreuung bietet. Das Programm vernetzt junge Künstler mit der lokalen und internationalen Künstlerschaftder Spinnerei. Es stellt Kontakte zu Galerien, Sammlern, Museen und Kunstinstitutionen her.
2008 fanden dadurch mehrere Stipendiaten einen festen Platz in einer Galerie, stellten in deutschen Museen oder als Gastkünstler aus. Regelmäßig stattfindende Open Studios, zumeist genreübergreifende Podiumsdiskussionen, gewähren einem vielseitig interessierten Publikum Zugang zur Kunst und dem Ort seiner Entstehung. Damit versucht das LIA, eine persönliche Nähe zur Kunstproduktion herzustellen. Es ermöglicht Gespräche über Kunst am Ort ihrer Entstehung und im Rahmen ihrer Akteure. Dazu tragen auch geladene Gastkritiker wie Bazon Brock, Professor für Ästhetik, bei. Darüber hinaus zählt das LIA renommierte internationale Institutionen wie die Fonds BKVB Amsterdam, die Christoph Merian Stiftung Basel, die Japan Foundation Tokio sowie die New York Academy of Art NYC zu seinen Partnern. Diese gemeinsam mit dem Hauptsponsor des Programms, dem BMW Werk Leipzig, ermöglichten es seit 2008, dass bisher fünfunddreißig Künstler aus vierzehn verschiedenen Nationen am LIA Programm teilnehmen konnten. Sie stammten unter anderem aus Australien, Äthiopien, China, Puerto Rico, den USA und der Ukraine. Ebenso unterstützt das LIA das Referat Europäische und Internationale Zusammenarbeit der Stadt Leipzig. Gemeinsam wurde dadurch ukrainischen und äthiopischen Künstlern aus den Partnerstädten Kiew und Addis Abeba ein Gastaufenthalt ermöglicht. LIA als das offizielle Atelierprogramm der Stadt Leipzig steht unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters Burkhard Jung. Weitere Informationen zu unserem aktuellen Programm internationaler Kunst- und Kulturvermittlung finden sie unter: www.LIAp.eu. Bisherige Stipendiaten: Nadja Bournonville, Sweden; Osvaldo Budet, Puerto Rico; Ralph Bürgin, Switzerland; Antonio Bustos Segovia, Spain; Song Kun, China; Chris Marshall, USA; Hannah Murgatroyd, England; Christina Nielsen-Marsh, Wales; Luzian Obrist, Switzerland; David O’Kane, Irelan; Aya Onodera, Japan; Revolutionary Experimental Space (R.E.P. Group), Ukraine, Shonah Trescott, Australia; Lada Nakonechna, Ukraine; Sergii Sabakar, Ukraine, Ariane Braillard, Switzerland; Francesco Cincotta, Italy/ USA.
Konzept
Das LIA, eine gemeinnützige GmbH, wird aus privaten Mitteln des Kultursponsorings und durch Spendeneinnahmen finanziert. Das LIA sucht daher langfristige Förderer, die sich an einer Atelierpatenschaft oder an dem Rahmenprogramm beteiligen möchten. Der Förderer wird damit im Kunststandort Leipzig aber auch international repräsentiert. Kataloge, Ausstellungen, Vortragsreihen und begehbare Ateliers dokumentieren die Entwicklung der Künstler. Die Träger des Programms genießen freien Zugang zu allen Veranstaltungen sowie die Möglichkeit zu einzelnen Atelierbesuchen. Die Vermittlung von Inhalten zeitgenössischer Kunst und fremder Kulturen ist ein wesentliches Anliegen des Programms wie auch die Herstellung des Kontakts zwischen Künstlerschaft und Öffentlichkeit. Des Weiteren kann die Ausstellungshalle des LIAs als Veranstaltungsort genutzt werden und Führungen durch das Programm gebucht werden. LIA ist in nur sechzig Minuten von Berlin aus mit dem ICE erreichbar. Die Lage des Programms ist einmalig. Es befindet sich auf einem 10 ha großen Gelände einer ehemaligen Baumwollspinnerei aus dem Jahre 1884. Die Hallen des Geländes umfassen bis zu 4000 qm und beeindrucken durch ihre Größe. Das Gelände hat seinen industriellen Charakter behalten und wird denkmalsgerecht kulturell umgenutzt. Zurzeit leben und arbeiten ca. 120 Künstler dort. Zwölf regionale und internationale Galerien sowie die gemeinnützige Stiftung Federkiel zur Förderung zeitgenössischer Kunst sind Teil des Kulturareals. In Halle 18 des Programms befinden sich bereits zahlreiche Ateliers, die Spedition Schlien & friends und die Gutenberg Verlags & Druckerei GmbH.  Das LIA ist ein interdisziplinär und auf Nachhaltigkeit angelegtes Programm. Es möchte interkurelle Kompetenzen fördern und vermitteln. Die vier Ateliers und der 140 qm große Ausstellungs- und Konferenzraum können besichtigt werden. Die Projektleitung übernimmt Anna-Louise Kratzsch. Sie organisiert den internationalen Kulturtransfer des Programms. Führungen über das Gelände können gebucht werden.
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